Grundeinkommen
Jeder Mensch hat das Recht auf eine gesicherte materielle Existenz.

Wir GrünAlternative treten für die Ablösung der heutigen Sozialleistungen, die mit riesigem administrativem Aufwand und Eingriffen in die Persönlichkeitsrechte verbunden sind, durch ein bedingungsloses, existenzsicherndes Grundeinkommen ein.

Rund 220 000 Menschen sind laut schweizerischer Sozialhilfestatistik auf die Unterstützung der Sozialämter angewiesen. Die Caritas schätzt, dass rund die Hälfte der Betroffenen, die Anspruch auf Sozialhilfe hätten, keine beziehen.

Das Hilfswerk geht davon aus, dass bis zu einer Million Arme in der Schweiz leben. Immer mehr Menschen Arbeiten zudem in prekären Arbeitsverhältnissen und sind ebenfalls von der Sozialhilfe abhängig. Erwerbslosigkeit, Armut und Ausgrenzung werden für immer mehr Menschen in der Schweiz zum festen Bestandteil des Alltags.

Die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik hat das Gegenteil von dem getan, was sie eigentlich tun müsste. Anstatt für alle zukunftssichere Arbeitsplätze mit hohen Löhnen zu schaffen, hat sie zu massenhafter und systematischer Verdrängung von ordentlicher Beschäftigung durch prekäre Anstellungen und zur Zunahme der Armut in der Schweiz beigetragen.

Dabei darf die derzeit offiziell tiefe Arbeitslosenquote nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahl Unterbeschäftigter oder in prekären Arbeitsverhältnissen Tätiger stark im Zunehmen ist.

Diese Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik steht unter dem Motto „Arbeit soll sich wieder lohnen" und zielt in Richtung einer Politik, deren Hauptziel es ist, allen Personen, die als Vermittlungfähig angesehen werden, möglichst rasch unter Einsetzung von Zwangsmitteln, mit oder ohne Sozialhilfe in Arbeit zu bringen. Neue Perspektiven entstehen so weder für die Betroffenen noch für die Gesellschaft.

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